Zerbrochene Seele

Autorin: Mirjam H. Hüberli

Verlag: Carlsen/Impress

Seiten: 273

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Klappentext

**Ein Roman mit Gänsehautgarantie**

Als ihre Mutter bei einem Unfall ums Leben kommt, will die siebzehnjährige Ella nur noch eines: vergessen. Ihren Traum vom Tanzen, ihr altes Leben … einfach alles. Doch ihre Vergangenheit holt sie unerbittlich ein, lässt Ella an allem zweifeln, was sie ausmacht, und plötzlich weiß sie nicht einmal mehr, wer sie ist. Der einzige Farbklecks in ihrem grauen Leben ist Leo, der Junge, der immer wieder in Ellas Nähe auftaucht. Mit ihm versucht sie dem Geheimnis ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen und Totgeschwiegenes ans Tageslicht zu bringen. Doch die Antworten, die Ella sucht, könnten sie das Leben kosten… 

Cover

Das Cover ist bei diesem Impress Buch wieder mal gelungen. Das zerbrochene Herz durch das man Ella sieht spiegelt schon die Gefühlswelt der Geschichte wider.

 

Meinung

Für mich ist es wieder mal schwierig einen Jugendthriller zu rezensieren da das normal gar nicht mein Genre ist. Ich fürchte mich schon vor recht vielen Dingen, und bin bei meiner Buchauswahl immer recht vorsichtig was spannende Bücher angeht die sich nicht im Fantasybereich bewegen.

 

Das Leid welches Ella zu Beginn in der Geschichte erfährt ist nahezu greifbar. Der Schreibstil der Autorin macht es einem so wahnsinnig leicht sich in der Gefühlswelt ihrer Charaktere zurechtzufinden, und diese Gefühle auch hautnah mitzuerleben.

Ellas Neuanfang hat mir förmlich die Kehle zugeschnürt. Die abweisende Art ihrer Großeltern und ihrer neuen Klassenkameraden ist bedrückend. Alle im Ort scheinen sie nicht zu wollen.

Mit Leo kommt dann endlich ein kleiner Lichtblick in ihr düsteres Leben und der Anstoß dazu, der Geschichte rund um den Tod ihrer Mutter auf den Grund zu gehen.

Die Charaktere fand ich alle ganz einzigartig und gut ausgearbeitet, der „thrillige“ Teil des Buches war für meinen Geschmack genau richtig für einen Jugendthriller. Nicht zu viel und nicht zu wenig. (Ich habe es trotzdem nicht im Dunklen gelesen)

Wem kann Ella vertrauen, und wem nicht? Hinter jeder Ecke vermutet sie das Böse, und diese Angst war für mich einfach total greifbar. Puh.

Der Schluss hat mich überrascht und überzeugt!

 

Ein sehr gelungenes Buch welches ich gerne weiterempfehle.

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